Norderney Marienh�he durch K�nigin Marie und K�nig Gerorg V von Hannover und Heinrich Heine das Lied am Meer

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Marienhöhe verdankt Ihren Namen der Königin Marie von Hannover. Durch sie wurde die Düne zur Kultstätte, da die Königin, Heine-Verehrte, welcher der Überlieferung nach an diesem Platz sein Lied am Meer geschrieben haben soll. Man sagt, dass Heine das Lied schon vor Norderney geschrieben hat. Marie ließ Heine zu Ehren auf der Kuppe der hohen Düne einen kleinen Holzpavillon errichten. Sie zog es immer wieder an diesen Ort, wo die schöne Aussicht und des Gedenkens an Heine war. Auf der Marienhöhe fanden immer mehr kleinere Feste, Kaffeestunden und Picknicks statt, dadurch wurde die Kaffeekultur auf der Marienhöhe eröffnet. 1868 wurde etwas Tiefer ein Cafe mit gleichem Namen eröffnet, wo man sich entscheiden konnte, ob man offen, oder im Pavillon auf der Düne seine Getränke bekam. Ernst Radtke, Konditor und Küchenmeister pachtete um 1920 die Marienhöhe und ließ 1923 den hölzernen Pavillon durch einen Steinbau ersetzen.
Norderney verdankt diesen Aufschwung vor allem dem blinden König Georg V. von Hannover, der schon als Kronzprinz gern nach Norderney kam. Man darf sagen, König Gerorg und Königin Marie habenNorderney zu ihrer Sommerresidenz gemacht. Jahr für Jahr war der König auf der Insel, gewöhnlich mehrer Monate. Als Silvester 1854/55 eine gewaltige Sturmflut die Insel bedrohte, baute man an der West-Nordküste einen mächtigen Steindamm, über den die breite Strandpromenade geführt wurde. An diesen Namen des Königspaares erinnern heute noch die Georgshöhe und die Marienhöhe, eine Stiftung der Königin Marie.
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